Ein Umriss von Österreich in Rot-weiß-rot ist zusehen.

Aktuelle Studien, Informationen und Broschüren zu unterschiedlichen Themen aus Österreich betreffend Arbeitswelt, Ausbildungen, Schule, Beruf usw. von Einrichtungen wie AMS, Wirtschaftskammer oder Arbeiterkammer findet man hier.

In dieser Kategorie sind Studien, Masterarbeiten, Statistiken, Leitfäden, Themenpapiere usw. von namhaften Institutionen wie Arbeiterkammer, Arbeitsmarktservice, Wirtschaftskammer, Pädagogische Hochschulen, Statistik Austria, BMASKG, Universitäten, BMBWF, OEAD und Landesregierungen zu finden. Diese Instiutitonen sind wichtige Kooperationspartner im Bezug auf Berufsorientierung.

 

44 Ergebnisse

Da Arbeiten für Menschen mit Behinderungen in ganz Europa eine Herausforderung darstellt, hat das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz im Rahmen der Österreichischen EU – Ratspräsidentschaft 2018 gemeinsam mit dabei Austria, dem Österreichischen Behindertenrat und den Europäischen Dachverbänden EASPD – European Association of Service Providers for Persons with Disabilities, EUSE – European Union of Supported Employment und EPR – European Platform for Rehabilitation diese Konferenz veranstaltet.

Link zur Webseite

Die vorliegende Studie der Pädagogischen Hochschule Kärnten vom November 2018 möchte diese insgesamt bestehende Forschungslücke weiter schließen und im Konkreten Aufschluss darüber geben, wie sich die Lebenswelt bildungsbenachteiligter Jugendlicher gestaltet, welche Erfahrungen sie in ihrem Alltag machen und wie sie ihre eigene Situation einschätzen. Insgesamt soll ein Gesamtzusammenhang hergestellt werden, welcher interessierten Leser/innen Einblick in die Welt bildungsbenachteiligter Jugendlicher gewährt.

Forschungsbericht

Im Auftrag der AK hat SORA 2.300 Personen zwischen 14 und 65 Jahren befragt, die Auswertung zeigt: Menschen mit Behinderung werden trotz gesetzlichen Gleichstellungsgebots benachteiligt und ausgeschlossen. Seit 2006 ist in Österreich das Behindertengleichstellungspaket in Kraft, seit 2008 gilt die UN-Behindertenrechtskonvention.

Die AK-Umfrage hat ergeben, dass sich Menschen mit Behinderung in den vergangenen drei Jahren in allen Lebensbereichen diskriminiert fühlten:

  • Ein Drittel fühlt sich im Bereich Arbeit benachteiligt oder sogar ausgeschlossen.
  • Ein Drittel fühlt sich im Bereich Gesundheit diskriminiert.
  • Jede bzw. jeder Sechste fühlt ich beim Wohnen diskriminiert.
  • Jede bzw. jeder Zehnte fühlt sich bei der Bildung diskriminiert.

Über 20.000 Menschen sind in sogenannten „Tagesstrukturen (geschützten Werkstätten)“ beschäftigt.

Menschen mit Behinderungen (+4,0%) sowie Arbeitslose mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (+4,6%) weisen im Vergleich zum Vorjahr jedoch steigende Arbeitslosigkeit auf. Weitere Infos findet man in den aktuellen Arbeitsmarktdaten des AMS vom September 2019.
 

Link zur Webseite

Rund 40% der Jugendlichen eines Jahrganges schlagen diesen Ausbildungsweg ein. Nicht allen jugendlichen Frauen und Männern, die Interesse an einer Lehrstelle haben, gelingt es, einen adäquaten Ausbildungsplatz in einem Betrieb zu finden. Andererseits können nicht alle offenen Lehrstellen mit geeigneten Personen besetzt werden. Die Lücke zwischen dem betrieblichen Angebot an (nachgefragten) Lehrausbildungen und der Nachfrage aufseiten der Jugendlichen wird durch ein Angebot an überbetrieblichen Ausbildungsplätzen geschlossen bzw. verkleinert.

Der vorliegende Analysebericht "Lehrlingsausbildung in Österreich - Angebot und Nachfrage 2019" gibt einen Überblick darüber, in welchem Verhältnis Angebot und Nachfrage am Lehrstellenmarkt im Jahr 2019 zueinander stehen und in welchem Ausmaß überbetriebliche Lehrstellen bereitge-stellt und besetzt werden.

Der Bericht wurde vonseiten des AMS durch Frau Mag.a Sabine Putz und Herrn Dr. Reinhold Gaubitsch betreut.

AMS-Bericht

Die vorliegende Broschüre aus 2018 soll Informationen über die beruflichen Möglichkeiten für Absolvent/innen von österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen vermitteln und eine Hilfestellung für die - im Hinblick auf Berufseinstieg und Berufsausübung - bestmögliche Gestaltung des Studiums liefern.

Link zur Broschüre

Das AMS Österreich veröffentlicht regelmäßig in Geschäftsberichten seine Aktivitäten zur Erfüllung seiner gesetzlichen Aufgaben, die sich durch das Arbeitslosenversicherungsgesetz und das Arbeitsmarktservicegesetz ergeben. Mit dem Bericht „Gleichstellungskennzahlen“ legt die Frauenabteilung des AMS Österreich zusätzlich eine geschlechtsspezifische Auswertung der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik vor. Ziel dieses Berichts ist es, die interessierte Öffentlichkeit über den geschlechtsspezifischen Zugang zu sozialer Absicherung im Fall einer Arbeitslosigkeit (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe) und die geschlechtsspezifische Verteilung der AMS-Fördermittel zu informieren. Zudem findet sich eine detaillierte Auswertung auch in Bezug auf die Herkunft von AMS-Kund/innen in diesem Bericht, um Aspekte der Mehrfachdiskriminierungen beim Zugang zum Arbeitsmarkt sichtbar zu machen. (Autorin Viktoria Spielmann)

AMS-Gleichstellungskennzahlen 2019

Dieser Bericht aus 2011 gibt Aufschluss über und evaluiert Arbeit und Leistungen des AMS für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Link zur Website

In der Studie "Bildungs- und Berufsberatung für den tertiären Aus- und Weiterbildungssektor und Arbeitsmarkt" des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) aus dem Jahr 2018 findet man Analysen, Angebote und Empfehlungen zum genannten Thema.

AMS-Studie

Die Datenbank basiert auf den AMS/ABI-Praxishandbüchern zur Berufs- und Arbeitsmarktorientierung sowie dem Projekt Quinora. Derzeit setzt sich die Methodendatenbank mit folgenden Methoden auseinander:

  • Methoden der Berufsorientierung für Eltern und Jugendliche
  • Methoden der Kompetenzbilanzierung, Portfolioarbeit und Lernreflexion
  • Methoden der Qualitätssicherung
  • Methoden für Train the Trainer
  • Methoden in der allgemeinen Berufsorientierung
  • Methoden in der Beruflichen Rehabilitation
  • Methoden in der Berufsorientierung für Ältere
  • Methoden in der Berufsorientierung für Bildungsferne
  • Methoden in der Berufsorientierung für Frauen
  • Methoden in der Berufsorientierung für Jugendliche
  • Methoden in der Berufsorientierung im multikulturellen Kontext

Link zur Webseite

Der AMS-Bericht vom September 2019 hat zum Thema "Vielfältig und zahlreich: In Österreich gibt es über 200 Lehrberufe - die Lehrstellensuchenden konzentrieren sich nur auf einzelne davon" (Autorinnen: Nadine Grieger und Iris Wach).

Im Monat September meldeten sich 6.792 Personen neu als Lehrstellensuchende1 beim AMS. Erfahrungsgemäß ist der Zugang im September der höchste im Laufe eines Kalenderjahres – im bisherigen Jahr 2019 verzeichnete das AMS im Schnitt pro Monat rund 5.200 Zugänge Lehrstellensuchender. Zum Stichtag Ende September waren 8.014 Personen lehrstellensuchend und 8.838 sofort verfügbare offene Lehrstellen beim AMS vorgemerkt bzw. gemeldet.

AMS-Bericht

Bildungs- und Berufsberatung zielt darauf ab, Personen in unterschiedlichen Lebensphasen zu befähigen, sinnvolle Ausbildungs- und Laufbahnentscheidungen zu treffen.
Vor diesem Hintergrund hat die vorliegende Studie mit dem Titel "Trends und Bedarfe in der österreichischen Bildungs- und Berufsberatung" der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich aus dem Jahr 2017 der Autorinnen Karin Steiner und Monira Kerler die Zielsetzung, aktuelle und mittelfristige Bedarfe und Trends in der Bildungs- und Berufsberatung zu eruieren. Hier ist es einerseits ein Anliegen, vertiefte Kenntnis darüber zu erlangen, welche Herausforderungen, Lösungsansätze und Bedarfe hinsichtlich Informationen, Zielgruppen, Kooperationen etc. in der Bildungs- und Berufsberatung in Österreich generell existieren. Andererseits geht es darum, die konkrete Nutzung von insbesondere AMS-Materialien und AMS-Info-Angeboten sowie deren Nützlichkeit zu erheben. Auf Basis der Ergebnisse werden Empfehlungen und Vorschläge für das AMS Österreich und die Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation zur Weiterentwicklung des Angebotes erstellt.

AMS-Bericht

Das österreichische Wirtschaftswachstum hat mit 2,7% im Jahr 2018 seinen Höhepunkt erreicht. Es kommt im Prognosezeitraum zu einer Verlangsamung des realen BIP-Wachstums. Es wird +1,6% im Jahr 2019 erreichen, um sich auf +1,4% im Jahr 2020 weiter zu verlangsamen. Im laufenden Jahr wird es aufgrund der noch starken Personalnachfrage der Betriebe weiterhin möglich sein, die Ungleichgewichte am österreichischen Arbeitsmarkt weiterhin abzubauen, 2020 muss jedoch mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet werden.

Der Bericht »Globale Konjunkturrisiken dämpfen Wachstumsaussichten für Österreich« wird seitens des AMS durch Maga Eva Auer, Dr. Reinhold Gaubitsch, Maga Claudia Galehr, Maga Nadine Grieger, Maga Sabine Putz und Maga Iris Wach betreut.

AMS-Endbericht Hauptprognose 2019-20

Das AMS und das Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) stellen einen Folienvortrag zur Verfügung zu den AMS-Forschungsgesprächen: Arbeitspolitische Themen im Fokus vom 22. März 2019 in Wien. Inhalt dieser Gespräche waren: Migration und Arbeitsmarkt.

Link zur Webseite

In diesem Folienvortrag des International Centre of Migration Policy Development (ICMPD) von Meike Palinkas (22. März 2019) wird die Eingliederung von Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten in den Arbeitsmarkt gezeigt.

Folienvortrag

"Erstmals mehr als 4 Millionen Menschen: Wie sich das Arbeitskräftepotenzial zusammensetzt und wie sehr es sich in den letzten 10 Jahren verändert hat" ist der Titel einer Abhandlung des AMS-Forschungsnetzwerks aus 2019. Diese gibt Aufschluss über Zusammensetzung und Veränderung des Arbeitskräftepotenzials in Österreich. Die Studie wurde vom Arbeitsmarktservice Österreich, Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation / ABI herausgegeben.

Link zur Studie

Das AMS informiert über das Arbeitsmarktgeschehen und hat im Jahr 2018 rund 870 Anfragen zum Arbeitsmarktgeschehen gestellt. Dabei wurden fast zwei Drittel aller Anfragen mit Hilfe des AMS-Datawarehouses (DWH) beantwortet. 2018 wurden im AMS-Forschungsnetzwerk über 120.000 Standardberichte aufgerufen. Für alle weiteren Fragen, die offengeblieben sind, rund um die Themen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit im Jahr 2018, bietet der Bericht zur Arbeitsmarktlage 2018 wieder zahlreiche Informationen. (Autorinnen Eva Auer, Nadine Grieger, Iris Wach, 2019)

Gesamtbericht »Arbeitsmarktlage 2018«

Link zum PDF-Download

Das AMS-Praxishandbuch "Eltern und Berufsberatung - Unterstützung bei der Berufsorientierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (2016, abif und AMS Österreich) ist eine nützliche Grundlage, um einen praxisnahen Zugang zu dieser herausfordernden Thematik zu bieten und eine Hilfestellung dafür zu leisten, eine möglichst erfolgreiche Beratungstätigkeit mit Eltern bzw Erziehungsberechtigten bzw. Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Hinblick auf deren Berufswahlprozesse in die Wege zu leiten.

Praxishandbuch

Im AMS-Praxishandbuch "Methoden der Berufs- und Arbeitsmarktorientierung für Frauen" (2013, von abif und AMS Österreich) werden die besonderen strukturellen Rahmenbedingungen für Frauen und Mädchen am österreichischen Arbeitsmarkt dargestellt. Diesen Gesamtkontext zu präsentieren ist insofern unumgänglich, als dieser das Feld darstellt, in dem die Methoden zur Anwendung kommen und wirksam greifen sollen. Prägende Faktoren des österreichischen Arbeitsmarktes aus einer Genderperspektive sind die Einkommensschere, die unterschiedliche Erwerbsbeteiligung von Männern und Frauen sowie die Segregation des Arbeitsmarktes in »typische Frauen- und Männerberufe«.

Praxishandbuch

Das AMS-Praxishandbuch "Methoden in der Berufs- und Arbeitsmarktorientierung von Jugendlichen" (2014, abif und AMS Österreich) hat vier Aspekte: Zum Ersten ist ein kurzer theoretischer Abriss uber den theoretischen Bezugsrahmen der Methode enthalten. Zweitens geht es darum, das Ziel und den Ablauf der Methode zu erortern. Zum Dritten werden allgemeine Anmerkungen und Tipps von Seiten der AutorInnen bzw. von Seiten erfahrener TrainerInnen angegeben. Bei den Methoden besteht die Möglichkeit, sich anhand der Quellenangabe mit den Methoden im Original vertiefend auseinanderzusetzen.

Praxishandbuch

Das vorliegende Handbuch herausgegeben von abif – Analyse, Beratung und interdisziplinäre Forschung und dem AMS Österreich hat das Ziel, sich detailliert und möglichst praxisnah mit der Konzeption und Umsetzung von niederschwelligen Bildungs- und Beratungsangeboten auseinanderzusetzen.

Handbuch

Mit dem vorliegenden Bericht »30 Jahre Arbeitsmarktpolitik für Frauen in Österreich« (Autorin: Ingrid Mairhuber), der im Auftrag der Abteilung »Arbeitsmarktpolitik für Frauen« des Arbeitsmarktservice (AMS) im Jahr 2019 von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) realisiert wurde, wird die überaus beeindruckende und erfolgreiche Geschichte der Gleichstellung und Frauenförderung des AMS im Interesse der Kundinnen nachgezeichnet. Der Fokus liegt einerseits auf der Bearbeitung der Entwicklung der institutionellen Verankerung von Gleichstellung und Frauenförderung in der österreichischen Arbeitsmarktpolitik. Andererseits werden inhaltliche Veränderungen und Kontinuitäten des arbeitsmarktpolitischen Frauenprogrammes seit Ende der 1980er-Jahre, so insbesondere im Hinblick auf die Zielgruppen, die Ziele der Gleichstellungspolitik und die jeweils gesetzten Maßnahmen des AMS, dargestellt.

Die Nachzeichnung der Entwicklungen erfolgte auf Basis einer umfassenden Analyse der Geschäfts- und Gleichstellungsberichte des AMS, der so genannten »Längerfristigen Pläne« und von Richtlinien des AMS, zahlreichen internen Dokumenten der Abteilung »Arbeitsmarktpolitik für Frauen«, Erlässen, Richtlinien, Zielvorgaben und Berichten der im historischen Verlauf jeweils zuständigen Bundesministerien sowie themenrelevanten sozialwissenschaftlichen Publikationen.

Gleichzeitig wurden Expert/inneninterviews mit zehn Vertreter/innen des AMS bzw. Mitgliedern des Verwaltungsrates des AMS durchgeführt.
 

Link zur Webseite

In der vorliegenden Arbeit wurden – ungeachtet ihres bisher erreichten Bildungsniveaus – die Daten aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in einem definierten Zeitraum von einem Jahr beim AMS zumindest einen Tag lang vorgemerkt waren, analysiert. Für diese Analyse wurden alle Personen erfasst, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren oder aus einem anderen Grund die Dienstleistungen des AMS in Anspruch genommen hatten. Die Datenziehung erfolgte im Juli 2018. In diesem Zeitintervall waren 61.286 Personen zwischen 15 und 25 Jahren vorgemerkt, deren Daten im Folgenden nach mehreren aus Sicht des AMS relevanten Kriterien beschrieben wurden. (Mag.a Doris Landauer, AMS, Februar 2019)

Studie

In dieser Publikation des AMS Österreich (Autorinnen: Monira Kerler/Karin Steiner, 2019) wurde eine Einführung in das Thema »Mismatch am Arbeitsmarkt« gegeben. Im Vordergrund standen hierbei die Perspektiven von Vermittler/innen und Berater/innen im AMS-Kontext, aber auch die Perspektive der Arbeitsuchenden selbst. Ziel war es, einen aktuellen Überblick über das Phänomen des Mismatch, dessen Ursachen, damit verbundene Herausforderungen sowie Mismatch-Indikatoren zu geben, das Jobsuchverhalten zu betrachten und die Auswirkungen von Mismatch auf Arbeitsuchende aufzuzeigen. Ebenso wurden die Motive und Bedarfe seitens Vermittler/innen, Arbeitgebern und Arbeitsuchenden berücksichtigt.

Dabei wurde einerseits Wert auf einen Bezug zum Forschungsstand gelegt, andererseits wurden der Fokus auf praxisnahe und handlungsorientierte Bezüge gerichtet und die Einflussmöglichkeiten seitens der Vermittlung und Beratung ins Zentrum gestellt. Die unterschiedlichen Aspekte von und Einflussfaktoren auf Matching-Prozesse wurden daher zum einen von der Seite der bisherigen Forschungsergebnisse (hier und da auch von der Seite der theoretischen Fundierung) betrachtet. Zum anderen wurden auf Basis von eigenen, qualitativ angelegten Erhebungen Analysen durchgeführt und die Ergebnisse detailliert dargestellt.

Link zur Webseite

"Änderungen von Berufswünschen der Neuen Mittelschülerinnen und Mittelschüler bis zum Ende der 8. Schulstufe. Exemplarische Untersuchung im Bezirk Melk." Master Thesis zur Erlangung des akademischen Grades Master of Education (MEd) im Hochschullehrgang „Berufsorientierung“ mit Masterabschluss. Eine Masterarbeit von Frau Martina Neuhauser von 2018 an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.

Masterarbeit

Die vorliegende Studie der STVG, WKO-Steiermark und der "Industrie Steiermark" aus 2017 gibt Antworten auf die Frage, welche Anforderungen Unternehmen an Einsteiger/innen und die Berufsausbildung haben und  welche Kompetenzen und Qualifikationen sie als Voraussetzung für das erfolgreiche Absolvieren einer Lehre bzw. einer Ausbildung betrachten.

Link zur Webseite

Die Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich stellt Ihnen kostenlos ein umfangreiches Angebot an Statistiken zu arbeitsmarktspezifischen Themen zur Verfügung. Laufend aktualisierte Berichte und vorgefertigte Tabellen mit Monats- und Jahresdaten zu Beschäftigung, Arbeitslosigkeit (u.a. Arbeitslosenquoten), Stellenangebot, Lehrstellenmarkt und vielem mehr bieten einen raschen Überblick und für registrierte Forschungseinrichtungen gibt es einen Zugriff auf Mikrodaten.

Arbeitsmarktdaten im August 2019
Arbeitsmarktdaten im September 2019
Eckdaten für August 2019
Datenbank zur Abfrage von Arbeitsmarktdaten des AMS

Link zur Webseite

Bildung auf einen Blick – OECD-Indikatoren ist die maßgebliche Quelle für Informationen zum Stand der Bildung weltweit. Die Publikation bietet Daten zu den Strukturen, der Finanzierung und der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme der einzelnen OECD-Länder sowie einer Reihe von Partnerländern. Mehr als 100 Abbildungen und Tabellen in der Veröffentlichung selbst – sowie Links zu wesentlich mehr Daten in der OECD-Bildungsdatenbank – liefern zentrale Informationen zum Output der Bildungseinrichtungen, zu den Auswirkungen des Lernens in den einzelnen Ländern, zu Bildungszugang, Bildungsbeteiligung und Bildungsverlauf, zu den in Bildung investierten Finanzressourcen sowie zu den Lehrkräften, dem Lernumfeld und der Organisation der Schulen. Bildung auf einen Blick 2019 hat u. a. einen Schwerpunkt auf dem Tertiärbereich mit neuen Indikatoren zu den Erfolgsquoten im Tertiärbereich, zu Promovierten und ihren Arbeitsmarktergebnissen sowie zu den Zulassungssystemen des Tertiärbereichs. Außerdem gibt es ein separates Kapitel zu SDG 4, dem vierten Ziel für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030.

Link zur Webseite

Was tut Bildungs- und Berufsberatung, wie ist sie organisiert und untereinander vernetzt, welche Herausforderungen werden gesehen? Solche und ähnliche Fragen werden in theoretischen Abhandlungen, empirischen Studien und Praxisberichten aufgegriffen. Die Webseite der Erwachsenenbildung des BMBWF bietet dazu viele Informationen.

Link zur Webseite

Der Bildungsmonitor der Arbeiterkammer Salzburg (2018) bietet einen umfassenden Überblick über Daten, Fakten und Erkenntnisse der Bildung in Salzburg, sowie grundlegende Feststellungen zur Bedeutung von Bildung.

Bildungsmonitor 2018

Ein Migrationshintergrund, die soziale Herkunft und das Geschlecht von Jugendlichen sind die bedeutendsten Merkmale, von denen Ungleichheiten in der beruflichen Ausbildung ausgehen. Die Wirkungen der einzelnen Merkmale sind nicht immer gleich, sondern können sich im Zusammenspiel verstärken oder abschwächen. In einer quantitativ-empirischen Analyse auf Datenbasis des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wird für nicht studienberechtigte Schulabgänger/-innen untersucht, wie sich die betreffenden Faktoren in unterschiedlichen Personengruppen auf die Chancen einer Einmündung in betriebliche Ausbildung sowie in Berufsausbildung generell auswirken. Es zeigt sich insbesondere, dass ein Migrationshintergrund nur bei jungen Männern die Chancen für einen Übergang in betriebliche Ausbildung mindert. Junge Migrantinnen haben hier dagegen keine Chancennachteile gegenüber Frauen ohne Migrationshintergrund. Generell haben allerdings junge Männer deutlich bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz als junge Frauen. Eine niedrige soziale Herkunft beeinträchtigt den Bildungserfolg in der allgemeinbildenden Schule erheblich und verschlechtert damit auch die Übergangschancen in Berufsausbildung, und zwar vor allem für junge Frauen.

Heft-Nr.: 198, Bericht, Ursula; Walden, Günter, Wissenschaftliche Diskussionspapiere, Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn, Verlag Barbara Budrich, 2019

Bericht

Der Projektbericht "Digitalisierung der Arbeit: Substituierbarkeit von Berufen im Zuge der Automatisierung durch Industrie 4.0" des Instituts für Höhere Studien in Wien aus dem Jahr 2017 kommt zu dem Schluss, dass ca. 91% der Arbeitsplätze in Österreich kaum gefährdet sind, Digitalisierung und Automatisierung zum Opfer zu fallen und legt dar, welche Bereiche dennoch gefährdet sind.

Link zum Bericht

Die aktuelle Dokumentation "Aktive Arbeitsmarktpolitik 2014-2018" des Sozialministeriums umfasst Beschreibungen, Reformen und Evaluierungen der Maßnahmen und Programme seit Ausgliederung des AMS seit Mai 2013 bis Mai 2018.

Dokumentation

Ein Bericht des Department Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems von Gudrun Biffl (2015) über Chancen und Probleme von Jugendlichen in Lehrausbildung und Lehre.

Bericht

Arbeitschancen für geflüchtete Menschen zu schaffen ist ein Gebot der Stunde. Denn eine Erwerbsarbeit ermöglicht ihnen Teilhabe an der Gesellschaft, ist aus menschenrechtlicher Sicht wichtig und macht auch aus volkswirtschaftlicher Sicht Sinn. Soziale Unternehmen sind hier ein wichtiger Partner. Das Themenpapier aus 2017 behandelt diesen Bereich.

Themenpapier

Das IMST-Wiki ist eine Internetplattform mit einer Vielzahl an Good-Practice-Beispielen aus dem Projekt IMST. Im Rahmen des österreichweiten Projekts IMST – Innovationen machen Schulen Top! - führen jährlich über 4.500 Lehrkräfte entweder selbst Innovationen in ihrem Unterricht oder an ihrer Schule durch oder organisieren sich in Netzwerken in den Bundesländern. Das Ziel ist die Verbesserung des Unterrichts in Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Deutsch sowie in verwandten Fächern.

Mit über 1000 Beiträgen bietet das IMST-Wiki eine umfangreiche Auswahl an Beispielen aus Unterricht und Schule. Lehrerinnen und Lehrer haben die Gelegenheit auf Wissen und Erfahrungen von KollegInnen zurückzugreifen, Ideen aufzunehmen und Materialien zu verwenden.

Die veröffentlichten Projektberichte stammen aus den unterschiedlichsten Fächern, Schulstufen und Schultypen. Das IMST-Wiki ist bemüht, ständig neue Zugänge und Ideen innovativen Lehrens und Lernens zu veröffentlichen.

Link zur Webseite

Strukturdaten, Trends und Perspektiven, ibw-Forschungsbericht Nr. 193, Wien, 2018, Dornmayr H., Nowak S.

Die aktuellen Daten aus der Lehrlingsstatistik und zur Bildungsbeteiligung Jugendlicher lassen eine echte Trendwende in der Lehrlingsausbildung vermuten: Die Zahl der Lehrlinge im 1. Lehrjahr steigt bereits das zweite Jahr in Folge und zwar nicht aus demographischen Gründen, sondern weil der Anteil der Jugendlichen, die sich für eine Lehre entscheiden, nach einer längeren Zeit des Rückgangs wieder zunimmt. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen. Bestellung der Print-Ausgabe für einen Druckkostenbeitrag von 17 Euro (inkl. allfälliger Versandspesen).

ibw-Researchbrief

 

Forschungsbericht

Seit dem Jahr 2000 erstellt das ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) jährlich die Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche eine für Österreich einzigartige, fundierte und umfassende Datensammlung betreffend verschiedenste Aspekte der Lehrlingsausbildung darstellt. Die hier vorliegende Studie „Lehrlingsausbildung in Niederösterreich 2019“ beinhaltet eine aktuelle, gestraffte und ausschließlich auf das Bundesland Niederösterreich fokussierte Variante dieser Publikation.

Die Zielsetzung von „Lehrlingsausbildung in Niederösterreich 2019“ ist (ebenfalls) die Generierung einer kompakten Datengrundlage für Ausbildungsverantwortliche, Politik und Wissenschaft in Form eines Gesamtüberblicks über die wesentlichsten Kennzahlen, welche zur Lehrlingsausbildung in Niederösterreich vorliegen bzw. erhoben und aufbereitet werden können. Anhand dieser empirischen Daten soll nicht zuletzt auch ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zur bildungspolitischen Diskussion in Niederösterreich geleistet werden.

 

Studie

Dieser Leitfaden der Landesregierung für die Steiermark soll eine Hilfestellung für Pädagoginnen und Pädagogen in der Umsetzung und Erleichterung im Arbeitsalltag sein. Jugendliche auf der 8. Schulstufe der AHS und NMS stehen vor der Frage, ob eine berufliche Ausbildung in einem Betrieb oder der Besuch einer weiterführenden berufsbildenden oder allgemeinbildenden höheren Schule zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt. Um diese Entscheidung treffen zu können, ist es notwendig, dass sie sich mit ihren eigenen Interessen und Stärken auseinandersetzen, sich Wissen über berufliche Tätigkeiten und Anforderungen aneignen, diese Informationen sortieren und bewerten und anschließend mit den eigenen Interessen und Stärken in Verbindung setzen. Im Anschluss erfolgt die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsbetrieb oder nach einer geeigneten Schule.

Leitfaden

In diesem Artikel von Wolfgang Bliem vom Institut der Bildungsforschung der Wirtschaft zum Thema "Schöne, neue (Arbeits-)Welt? - Implikationen für Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf" werden Themen über New Work, neue Berufe und Folgerungen beschrieben. Im Artikel werden anhand konkreter Beispiele Veränderungen in der Arbeits- und Berufswelt und im Qualifikationsbedarf veranschaulicht und daraus Schlussfolgerungen für die Bildungs- und Berufsberatung abgeleitet. Die Frage der Informations- und Beratungsinhalte in einer sich rasch wandelnden Arbeitswelt soll dabei ebenso thematisiert werden, wie der Umgang mit den Unsicherheiten aufgrund dieser Veränderungsdynamik. Einen weiteren Fokus bilden Herausforderungen und Chancen, die sich aus möglichen Veränderungen in den Zielgruppen, Beratungszugängen und technischen Möglichkeiten ergeben.

PDF-Dokument zum Artikel

Sparkling Science ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, das seit 2007 einen unkonventionellen und in Europa einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet.

Die Besonderheit des von der OeAD-GmbH abgewickelten Programms: In mittlerweile insgesamt 299* geförderten Projekten (260 sind bereits abgeschlossen) arbeiteten und arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Seite an Seite mit Jugendlichen an aktuellen Forschungsfragen. Die hier angewandte Forschungsmethodik ist auch bekannt unter dem Begriff „Citizen Science“. Auf der Webseite findet man Unterrichtsmaterialien, wissenschaftliche Publikationen zu den Themen Geisteswissenschaft, Informatik, Lehr- und Lernforschung, Medizin und Gesundheit, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Technik.

Link zur Webseite

Im 2. Quartal 2019 waren laut Statistik Austria 4.343.300 in Österreich wohnhafte Personen erwerbstätig und 202.000 arbeitslos (nach internationaler Definition). Die Zahl der unselbständig Beschäftigten stieg vom 2. Quartal 2018 zum 2. Quartal 2019 um 25.600 auf 3.819.100. Ein Jahr zuvor – vom 2. Quartal 2017 zum 2. Quartal 2018 – betrug der Anstieg 51.500. Mit 524.200 Selbständigen und mithelfenden Familienangehörigen im 2. Quartal 2019 blieb ihre Anzahl auf dem Niveau des 2. Quartals der vergangenen beiden Jahre, wobei leichte Zuwächse bei den Selbständigen durch Rückgänge bei den Mithelfenden nahezu aufgewogen wurden. Das Beschäftigungsplus gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres konzentrierte sich auf Vollzeitstellen, die Zahl der Teilzeitbeschäftigten blieb nahezu unverändert. Mit 202.000 Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 4,5% war die Arbeitslosigkeit nur geringfügig niedriger als im Vorjahr (2. Quartal 2018: 208.100 bzw. 4,6%). Allerdings war die Zahl der offenen Stellen im 2. Quartal 2019 mit 129.100 signifikant höher als im 2. Quartal 2018 (110.700).

Verglichen mit dem Vorquartal gab es einen kräftigen saisonalen Anstieg bei den unselbständig Beschäftigten (+44.900) und einen Rückgang bei den Arbeitslosen (-20.400). Die Zahl der offenen Stellen blieb auf dem gleichen Niveau wie im 1. Quartal 2019.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Gesamtbericht sowie im Schnellbericht Arbeitsmarktstatistik der Statistik Austria.

Webseite der Statistik Austria

Das Bildungsniveau der Bevölkerung ist in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt gestiegen. Die Bildungsmobilität zwischen den Generationen ist in Österreich jedoch schwach ausgeprägt. Es hängt stark von der sozialen Herkunft ab, welche Ausbildung Kinder und Jugendliche erhalten. Für Kinder, deren Eltern einen niedrigen formalen Bildungsabschluss haben, ist es vergleichsweise schwierig, einen Bildungsabschluss einer höheren Schule oder Universität zu erreichen. Bildungschancen werden in Österreich nach wie vor zu einem großen Teil „vererbt". Die Informationsmanager von der Statistik Austria widmet sich im Statistics Brief vom Dezember 2018 dem Thema "Vererbung von Bildungschancen".

 

 

Statistics Brief Dezember 2018

In Österreich leiden etwa 12 % der Studierenden unter einer oder mehreren gesundheitlichen Beeintächtigung/en, die sie in ihrem Studium einschränkt, das geht aus der Zusatzstudie "Zur Situation behinderter, chronisch, kranker und gesundheitlich beeinträchtigter Studierender" des Instituts für Höhere Studien (IHS), der aktuellen Studierenden-Sozialerhebung, hervor. Dabei sind Frauen häufiger als Männer von einer studienerschwerenden Beeinträchtigung betroffen. Auch sind Studierende mit Beeinträchtigung im Schnitt ein Jahr älter (28,6 Jahre), als Studierende ohne Beeinträchtigung. Die meisten Befragten waren schon vor Beginn ihres Studiums beeinträchtigt.

Mehr als die Hälfte aller befragten Studierenden mit Beeinträchtigung empfindet ihre Beeinträchtigung als starke Einschränkung im Studium und lediglich 17 % aller Befragten wissen um einen entsprechenden Ansprechpartner an ihrer Hochschule.

Link zur Studie